Harninkontinenz: Ursachen, Symptome und Behandlung

Auf einen Blick

  • Ursachen: Schwangerschaft und Geburt, hormonelle Veränderungen, Wechseljahre, Beckenbodenschwäche oder altersbedingte Gewebeveränderungen.
  • Symptome: Ungewollter Urinverlust beim Husten, Niesen oder Sport sowie häufiger oder plötzlicher Harndrang.
  • Diagnostik: Anamnese, gynäkologische Untersuchung, Urinanalyse sowie gegebenenfalls Ultraschall und urodynamische Untersuchungen.
  • Behandlungsmöglichkeiten: Beckenbodentraining, Verhaltenstherapie, Medikamente, Pessare, operative Verfahren sowie die LaEvita™-Lasertherapie.
  • Vorteile der LaEvita™-Lasertherapie: Ambulante Behandlung ohne Operation, Förderung der Kollagenbildung und Unterstützung der Gewebestraffung im Vaginalbereich.

Harninkontinenz bezeichnet den ungewollten Verlust von Urin. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen bei Frauen und kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Viele Betroffene sprechen aus Scham nicht über ihre Beschwerden, obwohl heute zahlreiche wirksame Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Je nach Ursache treten die Beschwerden unterschiedlich stark auf – von wenigen Tropfen Urinverlust beim Husten oder Lachen bis hin zu einem plötzlich einsetzenden, kaum kontrollierbaren Harndrang.

Welche Formen der Harninkontinenz gibt es?

Die häufigsten Formen sind:

  • Belastungsinkontinenz
  • Dranginkontinenz
  • Mischinkontinenz
  • Überlaufinkontinenz
  • Reflexinkontinenz

Insbesondere die Belastungs- und Mischinkontinenz treten bei Frauen häufig auf.

Wie entsteht Harninkontinenz?

Zu den häufigsten Ursachen gehören:

  • Schwangerschaft und Geburt
  • hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren
  • altersbedingte Gewebeerschlaffung
  • Beckenbodenschwäche
  • Übergewicht
  • chronischer Husten
  • Operationen im Beckenbereich

Durch die nachlassende Stabilität des Beckenbodens kann die Harnröhre ihre Verschlussfunktion nicht mehr ausreichend erfüllen.

Welche Symptome treten auf?

Je nach Form der Inkontinenz können folgende Beschwerden auftreten:

  • Urinverlust beim Husten, Niesen oder Lachen
  • Urinverlust beim Sport oder Heben schwerer Lasten
  • plötzlicher starker Harndrang
  • häufiges Wasserlassen
  • nächtlicher Harndrang
  • ungewollter Urinverlust ohne Vorwarnung

Wie wird Harninkontinenz diagnostiziert?

Nach einem ausführlichen Gespräch erfolgt eine gynäkologische Untersuchung.

Je nach Beschwerden können zusätzlich durchgeführt werden:

  • Urinuntersuchung
  • Ultraschall
  • Restharnmessung
  • Blasentagebuch
  • urodynamische Untersuchung
  • Zystoskopie in ausgewählten Fällen

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Therapie richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad der Beschwerden.

Mögliche Behandlungen sind:

  • Beckenbodentraining
  • Gewichtsreduktion
  • Blasentraining
  • Medikamente
  • Pessare
  • operative Verfahren
  • LaEvita™-Lasertherapie

LaEvita™-Lasertherapie bei Harninkontinenz

Die LaEvita™-Behandlung ist ein minimalinvasives Laserverfahren zur Behandlung leichter bis mittelschwerer Belastungsinkontinenz sowie zur vaginalen Geweberegeneration.

Dabei wird ein spezielles Handstück in die Vagina eingeführt. Mithilfe sanfter Laserimpulse wird das Gewebe kontrolliert erwärmt. Dadurch werden natürliche Regenerationsprozesse angeregt und die Bildung neuer Kollagenfasern unterstützt. Ziel ist es, die Stabilität des Gewebes und die Unterstützung der Harnröhre zu verbessern.

Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Meist werden drei Sitzungen im Abstand mehrerer Wochen empfohlen.

Welche Vorteile bietet die LaEvita™-Behandlung?

  • ambulante Behandlung
  • keine Schnitte
  • keine Operation
  • keine Vollnarkose
  • kurze Behandlungsdauer
  • Förderung der Kollagenbildung
  • Unterstützung der Gewebestraffung
  • schnelle Rückkehr in den Alltag

Für wen eignet sich die Behandlung?

Die LaEvita™-Lasertherapie kann insbesondere für Frauen geeignet sein,

  • mit leichter bis mittelschwerer Belastungsinkontinenz,
  • nach Schwangerschaft und Geburt,
  • während oder nach den Wechseljahren,
  • bei nachlassender Gewebespannung im Intimbereich,
  • wenn eine operative Behandlung zunächst vermieden werden soll.

Ob die Behandlung im individuellen Fall geeignet ist, sollte im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung geklärt werden.

Häufig gestellte Fragen

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